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 Villain (USA) "Only time will tell" CD

Villain - Only time will tell - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 30:40
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: US Metal
Homepage: http://www.mausoleum-records.com
Weitere Links: http://www.viciousrumors.com


Weitere Infos zu Villain:
REVIEWS:
Villain Only Time Will Tell
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Yes, yes, yes. Ein absoluter Pflichtkauf für alle Old School Power Metaller und US Metal Fans steht mit diesem Re-Release aus dem Hause des Sahne Kult Labels Mausoleum Records an. Ich sach nur: Carl Albert. Dieses Goldkehlchen ist allen echten Metallern als Sänger von Vicious Rumors bekannt, der mit seiner unglaublichen Stimme solche Metal Meilensteine wie „Digital Dictator“, „Welcome to the ball“ und „Word of mouth“ veredelte.
Zur Musik auf diesem Silberling möchte ich eigentlich nur sagen, dass hier absolut zeitloser Heavy Metal mit scharfen Riffs, furiosen Soli und herrlichen Melodien geboten wird. Mal rockig, mal metallisch, mal gefühlvoll hämmern Villain sieben Hammersongs durch die Gehörgänge. Wie man das eben damals so gemacht hat. Jeder Power Metal Fan muss hier zugreifen.
Mit „Only time will tell“ tauchen wir ganz tief ein in die Annalen der amerikanischen Metal Historie. Der Grundstein zu Villain wurde im Jahre 1984 durch den Gitarristen Leon Smith gelegt. Zunächst startete man als Coverband, entschied sich allerdings schon bald, eigene Songs zu schreiben. Nach einem Jahr Arbeit sehnten sich die tragenden Köpfe der Beinahe-Bay Area Truppe nach einem Metal kompatiblen Sänger. Diesen fand man in dem mittlerweile zur Legende gewordenen Carl Albert, der damals noch bei einer Combo namens „Ruffians“ sang. 1986 erschien das vorliegende Album, das leider nicht nur die erste, sondern auch die vorerst letzte Veröffentlichung von Villain war. Probleme mit Management, Label und der Künstler untereinander bedeuteten zunächst das frühe Ende der Band.
Der Rest ist Geschichte. Ein gewisser Dave Star, seines Zeichens Bassist bei einem Ensemble, das auf den Namen Vicious Rumors hörte, interessierte sich für Carl Albert und holte ihn in seine Band. Kurios: 1993 wurde Dave Star durch den Ex-Villain Musiker Tommy Sisco ersetzt. Carl Albert starb schließlich 1995 tragisch bei einem Autounfall, nach dem er in ein Koma fiel, aus dem er nie wieder erwachte.
Im selben Jahr fanden sich Villain wieder zusammen, um mit "Chequered Past" eine neue Scheibe herauszubringen, die allerdings nur in Japan veröffentlicht wurde. Am Mikro stand Gary de Leon. Aktuell sind Villain für das kultige Headbanges Open Air 2004 im Gespräch.
Die Veröffentlichung von "Only time will tell" ist sicherlich auch ein kleiner Tribute an einen der größten Metal Shouter aller Zeiten. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich die Nachricht von Carls Tod im Rock Hard las. Der Verlust von Criss Oliva, ebenfalls durch Autounfall, steckte der Power Metal Gemeinde immer noch in den Knochen. Mit Carl ging ein weiterer tragender Musiker dieser einzigartigen Szene verloren. Damals gehörten Bands wie Savatage, Vicious Rumors und Nevermore zu den einzigen Nichteuropäern, die in in einer grungeverseuchten Epoche der Metal Geschichte die Fahne der harten, rifforientierten Musik hoch hielten. Mausoleum gedenkt mit diesem Output an einen Sänger, der uns mit seiner charismatischen Stimme viele glückliche Stunden bescherte. Danke Carl, danke Mausoleum Records.
 
Tracklist: Lineup:
1. Kamikaze
2. Only time will tell
3. Tie your mother down (Cover from Queen)
4. She`ll make you fall (in love)
5. Kids of crime
6. Just close your eyes
7. Thrills in the night

 
Vocals: Carl Albert
Guitar: Greg E. Noll
Guitar: Leon B. Smith
Bass: Tommy Sisco
Drums: Rob Quillen

 
9.5 Punkte von Christian (am 18.08.2003)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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