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 Tiamat (Schweden) "Prey" CD

Tiamat - Prey - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 55:22
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Rock
Homepage: http://www.churchoftiamat.com
Weitere Links: http://www.centurymedia.de


Weitere Infos zu Tiamat:
REVIEWS:
Tiamat The Church Of Tiamat
Tiamat Prey
Tiamat Judas Christ
Tiamat The Scarred People
INTERVIEWS:
Tiamat - Ständig Voranschreiten
Tiamat - History Of Tiamat With Johann
LIVE-BERICHTE:
Tiamat vom 11.01.2005
Mehr über Tiamat in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Tiamat gehen auf Ihrem neuen Album nicht den Weg Ihrer Label Kollegen Moonspell. „Prey“ groovt hier und da (zum Beispiel im Opener (erste Single) „Cain“) wieder ein wenig mehr als „Judas Christ“, ist aber kein Schritt Richtung alte Metal Wurzeln. Das Gestöhne und Gejammer der Unverbesserlichen klingt schon jetzt in meinen Ohren. Ich habe nicht mehr die Hoffnung, dass diese Leute jemals aufwachen. Sollen sie doch einfach weg hören. Tiamat werden nie wieder Musik wie auf „Clouds“ oder „Wildhoney“ machen. Und das ist auch gut so. Es gibt vor allen Dingen im traditionellen Metal Bereich Bands, von denen erwarte auch ich, dass sie ihrem Stil treu bleiben. Die Entwicklung von Künstlerpersönlichkeiten wie Johan Edlund ist jedoch in jeder Phase nachvollziehbar und beschert uns immer wieder hervorragende Alben und Geniestreiche.
Auf „Prey“ regiert die dunkle Seite der Rockmusik. Gitarren treten mutig aus ihrer Rolle als Atmosphäreerzeuger hervor und werden wieder in klassischer Weise als dominierendes Instrument eingesetzt. Tanzbärnummern wie „Vote for love“ sucht man vergebens. Tiamat 2003 präsentieren sich eigenständiger denn je und lassen sich höchstens noch mit den genialen Lake of Tears in eine Schublade packen, klingen dennoch völlig anders. Mal episch, mal flott, mal gefühlvoll und mit einem nochmals enorm verbesserten Gesang des Masterminds.
Was hat uns „Prey“ also zu bieten? Beispielsweise den mächtigen düsteren Love Song „Wings of heaven“, ein lupenreiner Megahit. Das schelmisch rockende „Light in extension“ zieht den Hörer leicht in seinen Bann. Und der zerbrechliche Titelsong ist eine Meisterarbeit in Sachen Dark Emotional Rock. In „Divided“ wird Johan erstmals von einer lasziven Frauenstimme unterstützt, die in dem Ohrwurm „Carry your cross and I’ll carry mine“ die Hauptarbeit übernimmt. Die drei Schlusstracks hätten gut und gerne auch auf „Judas Christ“ stehen können. „Clovenhoof” und “The pentagram” hätte man sicher im Mittelteil des Vorgängers ausgemacht, „Nihil“ wäre wahrscheinlich in den fragilen Schlussteil gerutscht.
„Prey“ ist ein sehr facettenreiches Album mit sehr viel Anspruch und genau so viel Gefühl. Tiamat werden uns hoffentlich noch sehr lange mit solchen Galavorstellungen die tristen Jahreszeiten versüßen.
 
Tracklist: Lineup:
1. Cain
2. Ten thousand tentacles
3. Wings of heaven
4. Love in chains
5. Divided
6. Carry your cross and i`ll carry mine
7. Triple cross
8. Light in extension
9. Prey
10. The garden of heathen
11. Clovenhoof
12. Nihil
13. The pentagram

 

 
9.0 Punkte von Christian (am 13.10.2003)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 6372 mal gelesen ]
 
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