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 Bal-Sagoth (Großbritannien) "Atlantis Ascendant" CD

Bal-Sagoth - Atlantis Ascendant - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Nuclear Blast  (218 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2001   (158 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:53
Musikstil: Melodic Black/Death/Thrash   (482 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: MELODIC BLACK METAL
Homepage: www.bal-sagoth.freeserve.co.uk


Weitere Infos zu Bal-Sagoth:
REVIEWS:
Bal-Sagoth The Chthonic Chronicles
Bal-Sagoth Atlantis Ascendant
Mehr über Bal-Sagoth in der Metalopedia
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„Atlantis Ascendant“ ist die mittlerweile fünfte Silberscheibe der Briten. Bal-Sagoth sind ein Phänomen wie Hammerfall – die einen lieben sie abgöttisch, die anderen finden sie grottenschlecht.
Ich zähle mich zu den Fans der Insulaner. Nicht ohne Grund: Wie keine andere Band verstehen es die Fünf orchestrale Keyboards, Black Metal-Gekreische, Blastbeats, düsteren Sprechgesang und hymnenhafte Melodielinien unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist ein unverkennbaren, kompakter Sound zu dessen Faszination jedes einzelne der oben erwähnte Elemente beiträgt und nicht wegzudenken ist. Mit einem kurzen prägnanten Begriff nennt sich das „War Metal“. Klingt bescheuert, paßt aber: Episch, voll triumphaler Melodiebögen und doch aggressiv.
Sänger Byron Roberts begleitet einmal mehr als Erzähler auf einer phantastischen Reise voller Magie und epischer Schlachten. Auch wenn die CD ein textliches Konzept bildet und als ein ganzes genossen werden sollten, sind alle 10 Tracks kleine Juwelen, die auch als Teilelement einen eigenen Spannungsbogen aufbauen. Bal-Sagoth ist es gelungen die Dramaturgie des textlichen Inhaltes auch instrumental umzusetzten. Um das textliche Konzept voll zu verstehen, sollte der Zuhörer dort fit in Englisch sein. Latein wäre auch hilfreich. Wie gesagt, auch wer sich die Mühe nicht machen will sich aktiv in den Bann dieses Meisterwerks zu begeben, wird begeistert sich und sich die CD nicht mehr auf dem Player denken können. Keine leichte Kost für Freunde von Metal, man mal nebenbei hört, ein paar Wochen mitträllert und dann wieder vergessen hat. Das Opus erfordert schon eine intensive Auseinandersetzung, um die Feinheiten und Genialitäten zu entdecken. Mit jedem Durchlauf entdeckt man neue Nuancen und faszinierende Details.
Eigentlich nichts Neues aus dem Hause Bal-Sagoth. Quantensprünge und Neuorientierung des Sounds hat es Gott sei Dank nicht gegeben. Die Produktion ist mal wieder perfekt. Für passionierte Rollenspieler, die gerne mal einen Zacken härteren Metal hören ein Muß. Bessere Soundtracks als aus dem Hause Bal-Sagoth sind mir nicht bekannt.
Der einzige Minuspunkt: Leider wird meines Erachtens die große Klasse des Vorgängers nicht ganz erreicht. Die Spielzeit könnte auch etwas länger sein. Unterm Strich daher „nur“ fette 9,5 Punkte.
Und wer es immer noch nicht verstanden hat. Diese Kapelle ist das beste, was die Insel derzeit zu bieten hat.

 
Tracklist: Lineup:
1. The epsilon exordium
2. Atlantis ascendant
3. Draconis albionensis
4. Star-maps of the ancient cosmographers
5. The ghosts of Angkor Wat
6. The splendour of a thousand swords gleaming beneath the blazon of the hyperborean empire (part III)
7. The dreamer in the catacombs of Ur
8. In search of the lost cities of antarctica
9. The chronicle of shadows
10. Six keys to the onyx pyramid

 
Vocals: Byron Roberts
Guitar: Chris Maudling
Keyboard: Johnny Maudling
Bass: Mark Greenwell
Drums: Dave Mackintosh

 
9.5 Punkte von nameless (am 01.07.2001)
 
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