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 Tad Morose (Schweden) "Modus Vivendi" CD

Tad Morose - Modus Vivendi - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:00
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.tadmorose.com
Weitere Links: http://www.centurymedia.de


Weitere Infos zu Tad Morose:
REVIEWS:
Tad Morose Modus Vivendi
Mehr über Tad Morose in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Deutschland sucht also mal wieder den Superstar. Damit die neuerliche Sternchenjagd nicht genau so in die Hose geht wie die letzte, würde ich Bohlen und Konsorten gerne vorschlagen, auf dieser CD nach ihrem Favoriten Ausschau zu halten. Fast jeder der zehn enthaltenen Songs hat das Zeug dazu, ein Superstar zu werden. Und nur dieses kleine Wörtchen „fast“ versaut den fünf Schweden die Höchstnote. Tad Morose, die Band mit dem so seltsam klingenden Namen, liefern Herbst des Jahres 2003 einen absoluten Hammer ab.
Die Band gibt es bereits seit 1993. Für den traditionellen Power Metal brachen damals in der letzten Decade des ausklingenden Jahrhunderts düstere Zeiten an. Kaum jemand wollte damals fette Riffs, schwere Beats und ausgefeilte Gitarrensoli hören. Und die meisten Bands wandten sich von der harten und dennoch melodiereichen Seite des Heavy Metal ab. Nur wenige hielten diesem Sound die Treue. Nevermore zum Beispiel. Natürlich Iced Earth. Und eben Tad Morose. In schöner Regelmäßigkeit veröffentlichte diese Kombo sehr gute Alben. Mich persönlich konnten sie damit nicht so recht begeistern. Ich hatte zwar immer ein anerkennendes Nicken für das Schaffen der Bollnäser übrig. Der Funke wollte dennoch nicht so richtig überspringen.
Ganz anders verhält es sich bei „Modus Vivendi“. Bereits der heftige, Vicious Rumors lastige Opener „Anubis“ zaubert mir ein Grinsen auf die Kauleiste, das während der gesamten Spieldauer der CD nicht mehr verschwindet. Egal was die Musiker tun, bewahren sie permanent die nötige Heaviness. Ob hasserfüllt („Unwelcome Guest“), getragen („Life in a lonely grave“), vetrackt („Mother Shipton’s Words“) oder melodiös („When the spirit rules the world“). Ein ausgereifter aggressiver Gesang, eine hundertprozentig tighte Rhythmussektion und tonnenschwere Gitarrenriffs sorgen dafür, dass man zu jeder Zeit auf Metal Wolke Sieben schwebt. Meine Anspieltipps sind der kraftvolle Stampfer „Afraid to die“ und das übermächtige „Take on the world“.
Auf „Modus Vivendi“ geht US Metal der Spätphase eine perfekte Symbiose mit moderner Schwedenpower ein. Tad Morose bieten uns eine unglaubliche Vielfalt an messerscharfen Riffs, geilen Soli und einen kraftvollen, tonsicheren Sänger. Das ganze wird von einer Dampfhammer Rhythmusgruppe Beat für Beat nach vorn gepaukt. Endlich mal wieder Power Metal der alten Schule, der wegen einer absolut perfekten Produktion jedoch nie antiquiert wirkt. Bangerherz, was willst Du mehr?

 
Tracklist: Lineup:
1. Anubis
2. No mercy
3. Afraid to die
4. Clearly insane
5. Cyberdome
6. Take on the world
7. Mother shipton`s words
8. Unwelcome guest
9. Life in a lonely grave
10. When the spirit tules the world

 

 
9.5 Punkte von Christian (am 24.11.2003)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
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2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 24.11.03 wurde der Artikel 6523 mal gelesen ]
 
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