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Eigenproduktion Tharsys (Deutschland) "mortal" CD

Tharsys - mortal CD  


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 71:38
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Metal
Homepage: http://www.tharsys.de


Weitere Infos zu Tharsys:
REVIEWS:
Tharsys Mortal
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Tharsys ist eine fünfköpfige Band aus dem Sauerland. Sie hat sich dem eingängigen melodiösen Gothic Metal verschrieben, den sie mit Doom und Wave Elementen aufpeppen will. Der Vorläufer zu diesem Fünfer firmierte unter dem Namen Atmosfear. Tharsys kommen nun nach ihrem Debüt „Zeitsein“ mit dem zweiten Album in Eigenregie heraus. Die Band besteht aus dem Drummer Kralle, Bassmann Matze, Gitarrist Lumpi, Keyboarderin und weiblicher Vocalistin Sara sowie dem männlichen Sänger Ali.
Nicht ganz so langweilig, wie es diese wenig kuriosen Fakten vermuten lassen, ist die Musik auf „mortal“. Nach einem Intro hört man durchaus gefälligen Gothic Metal, der leider von einer fürchterlichen männlichen Stimme zergröhlt wird. Shouter Ali nervt mit einem aggressiv akzentuierten Sprechgesang. Hört sich an als würde der Komiker von Mucky Pub bei einer Bay Area Thrash Schüler Combo jammen. Die weibliche Stimme von Sara ist dagegen sehr angenehm, nicht zu dünn und durchaus stimmungsvoll. Ein paar Takte später versucht auch ihr männlicher Gegenpart zu singen und präsentiert eine dieser für den angepeilten Musikstil typischen charakterlosen Stimmen ohne jegliche Technik. Letztere scheint in der Gothic Szene bei Akteuren aus dem Mannesvolk nicht sonderlich gefragt zu sein.
Tharsys verstehen ansonsten ihr Handwerk. Das Songwriting ist gut durchdacht. Auch geben sie sich sehr viel Mühe beim Einsatz der Instrumente. Jeder Musiker kann sich ausreichend präsentieren und macht seine Sache sehr gut. Bei den Gitarren hätte ich mir hier und da mal ein aussagekräftiges Solo gewünscht, aber auch das ist im Goth wohl eher nicht angesagt. Dafür gibt es einige wirklich schöne Akustik Passagen. Bei den verzerrten Klampfen wäre etwas mehr Transparenz im Sound nicht verkehrt. Ansonsten hat der Mischer und Masterer hier einen guten Job hingelegt.
Songs wie „She and the river“ oder „Deliverance“ fesseln mich vor die Anlage. Und manchmal funktioniert der Wechsel zwischen den beiden Mikrophonschwingern sogar richtig gut. Ein paar herausragende Melodien haben Tharsys auch zu bieten. Leider reizt die Band die meisten der völlig unnötigen Düsterklischees aus. So beginnt Sänger Ali, auf den ich es scheinbar wirklich abgesehen habe (tut mir leid, ich mag die Vocals einfach nicht), mitten im ansonsten englischen Text von „Transitory solitude“ auf deutsch zu trällern. Albern, albern. Als dann bei „Sanctuary suicide“ auch noch das Gegrunze losgeht, bekomme ich endgültig zu viel. Muss das denn auch noch sein?
Dieser Band würde ich raten, sich auf ihre Stärken zu besinnen und nicht mit überflüssigem Drumherum von der Musik abzulenken. Denn die beherrschen die Jungs und das eine Mädel aus dem Sauerland eigentlich doch ganz gut.
 
6.5 Punkte von Christian (am 25.11.2003)
 
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[ Seit dem 25.11.03 wurde der Artikel 6586 mal gelesen ]
 
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