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Eigenproduktion Tyr (Faröer Inseln) "Eric The Red" CD

Tyr - Eric The Red CD  


Label: Tutl Records / Eigenproduktion  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:27
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Viking Metal
Homepage: http://www.tyr.net/


Weitere Infos zu Tyr:
REVIEWS:
Tyr Eric The Red
Tyr Ragnarok
Tyr Land
Tyr By The Light Of The Northern Star
Tyr The Lay Of Thrym
INTERVIEWS:
Tyr - Der Kriegergott Von Den Schaafsinseln
Tyr - Ragnarök In Heidelberg
LIVE-BERICHTE:
Tyr vom 08.10.2006
Mehr über Tyr in der Metalopedia
Diskussion zum Review
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Grandios, faszinierend, fesselnd und einzigartig. Nur vier Schlagworte, die diesen Diamanten aber auch nur in Ansätzen beschreiben können.
Was diese Band zu etwas ganz Besonderem macht, ist zunächst einmal die Herkunft. Politisch gesehen kommt das Quartett aus Dänemark. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Geographisch gesehen kommen Týr aus einem Eck der Welt, das viele wahrscheinlich nur durch das Fußballteam kennen, das Deutschland und Bertis schottische Bravehearts in der EM-Qualifikation ordentlich geärgert hat. Týr kommen aus Tórshavn, Hauptstadt der Färöer Inseln. Die Färöer, auch bekannt als Schafsinseln, liegen nordwestlich von Schottland auf halbem Weg zwischen Norwegen und Island. Die Inselgruppe besteht aus 18 Inseln und kein Punkt ist mehr als 5 km vom Meer entfernt. Beste Lebensbedingungen für Wikinger und solche die es noch werden wollen. Da ist es wenig verwunderlich, dass die einzige mir bekannte färöische Metal-Kapelle in ihrer Grundausrichtung Viking Metal spielt. Aber sie sind mehr als nur eine weitere Viking-Band. Wie ein Hirt treiben die Vier ihre Schäfchen aus Progressive, Viking, Doom, Power, mittelalterlicher Folklore und Epik in einer Herde in eine ganze eigene Nische. Damit nicht genug. Als besonderes Alleinstellungsmerkmal dient auch im Falle von Týr die Sprache. Wie es sich für einen bodenständigen Nordmann gehört, wird neben dem Englischen auch die Landessprache - Färöisch, abstammend vom Altnorwegischen - in die Songs eingebaut. Zwei so verschiedene Sprachen in einem Song zu verarbeiten mag auf den ersten Blick sonderbar klingen, funktioniert aber wunderbar und unterstreicht die auf dieser Scheibe allgegenwärtige epische Dramatik.
Heri Joensen, kreativer Kopf der Band veredelt die Stücke auf „Eric The Red“ mit seiner abwechslungsreichen kräftig-markanten Stimme. Auch seinen Mitstreitern muss eine tolle Leistung bescheinigt werden. Trotz der Überlängen kommt nie Langeweile auf. Die Frickel-Parts sind songdienlich gehalten und perfekt in die Dramaturgie eines jeden Tracks eingebettet.
Erwähnen möchte ich noch ein Stück, das in Deutschland fast jeder kennt und das unweigerlich ein breites Grinsen auf Euer Gesicht zaubern wird: „The Wild Rover“. Dieser traditionelle irische Song ist in Deutschland vor allem durch das Blödelbarden-Duo Klaus & Klaus unter dem Namen „An der Nordseeküste“ bekannt. Hier gibt es ein folkloristisch-metallische Version, die garantiert nicht zum Schunkeln geeignet ist.
Um es zum Ende nochmals ganz deutlich zu sagen: „Eric The Red“ steht auf einer Stufe mit den superben 2003er Veröffentlichung von Falkenbach und Doomsword. Und das bedeutet 10 Punkte.



Heri Joensen - Vocals & Guitar
Terji Skibenæs - Guitar
Gunnar H. Thomsen - Bass
Kári Streymoy - Drums

 
Tracklist: Lineup:
1. THE EDGE
2. REGIN SMIÐUR (Traditional Faroese lyrics / melody)
3. DREAMS
4. THE WILD ROVER (Traditional Irish lyrics / melody)
5. STÝRISVØLURIN (Traditional Faroese melodies)
6. ÓLAVUR RIDDARARÓS (Traditional Faroese lyrics / melody)
7. RAINBOW WARRIOR
8. RAMUND HIN UNGE (Traditional Danish lyrics /melody )
9. ALIVE
10. ERIC THE RED
 
Gesang, Gitarre: Heri Joensen
Gitarre: Terji Skibenæs
Bass: Gunnar H. Thomsen
Schlagzeug: Kári Streymoy

 
10.0 Punkte von nameless (am 13.01.2004)
 
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